Gemeinde Schutterwald

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Aus der Arbeit des Gemeinderates

Die letzte öffentliche Sitzung des Gemeinderates begann wegen der anschließenden Waldbegehung bereits um 18:00 Uhr. Sicherlich lag es an der heißen, schwülen Witterung und der drohenden Unwetter, dass nur zwei unerschrockene Bürger an der Waldbegehung teilnahmen.

Frageviertelstunde
Es wurden keine Fragen gestellt.

Baugesuche
Es lagen keine Baugesuche zur Entscheidung vor.

Umbaumaßnahmen im Rathaus

  • Einbau eines Aufzuges
  • Ausbau von zwei neuen Büros

Mit einem Aufzug soll das Rathaus barrierefrei werden. Dem Gemeinderat wurden drei mögliche Aufzugsvarianten vorgestellt. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, im Gebäude einen Glasaufzug im Bereich des Flures links neben dem vorhandenen Treppenhaus einzubauen. Dieser Aufzug soll auch das Kellergeschoss anfahren, wo er im Bereich der Bücherei ankommen wird. Mit Kosten in Höhe von ca. 180.000 € wird gerechnet. Die Gemeinde erwartet für diese Maßnahme Zuschüsse aus dem Sanierungsprogramm in Höhe von ca. 60.000 €.

Das ehemalige große Ratschreiberbüro im Erdgeschoss soll zu zwei kleineren Büros umgebaut werden. Hierfür werden Kosten in Höhe von ca. 15.000 € erwartet. Der Gemeinderat stimmte beiden Maßnahmen zu.

Klimagerätetest im Essraum des Kindergartens Arche
In seiner Sitzung am 18.04.2018 sprach sich der Gemeinderat grundsätzlich gegen die Beschaffung von Klimageräten in Institutionen und Einrichtungen der Gemeinde aus. In einer Besprechung mit den Elternbeiräten aller Kindergärten am 17.05.2018 wurde von den Eltern gegenüber der Verwaltung nochmals eindringlich betont, dass es sich beim Bistro des Kindergartens Arche um eine Sondersituation handelt, die nicht mit der Situation in anderen Kindergärten bzw. der Schule verglichen werden kann. Bei diesem Termin wurde die Verwaltung eindringlich gebeten, das Bistro im Kindergarten Arche bei starker Hitze zu klimatisieren. Ein Präzedenzfall wurde ausdrücklich verneint.

Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, im Sommer 2018 ein vorhandenes Klimagerät als Test im Bistro des Kindergartens Arche aufzustellen und zu betreiben. Es bleibt abzuwarten, wie diese Testphase verläuft. Sollte der Kindergarten in Zukunft dauerhaft ein Klimagerät wünschen, müsste dieses Gerät durch den Kindergarten selbst finanziert und betrieben werden.

Genehmigung von Spenden
Bis Ende Mai gingen noch zwei Spenden für die 750-Jahrfeier über insgesamt 500 € bei der Verwaltung ein. Der Gemeinderat nahm diese Spenden dankend an.

Bekanntgabe nichtöffentlicher Beschlüsse aus der Sitzung vom 16.05.2018
Der Gemeinderat beschloss, eine Besichtigungsfahrt durchzuführen, beschäftigte sich mit Personalangelegenheiten und der Weiterentwicklung der Jahnstraße, ehemaliger Standort von Penny.

Bericht zum Forstwirtschaftsjahr 2017/18 einschließlich Waldzustandsbericht
Der Gemeindewald hat eine Eschenfläche von ca. 100 ha. Das sind etwa 30 % des gesamten Waldes. Der nördlich angrenzende Offenburger Wald, für den die Gemeinde Schutterwald jagdlich mit verantwortlich ist, besitzt eine Eschenfläche von ca. 130 ha. Die Strategie der letzten beiden Jahre setzte auf eine vorsichtige Entnahme der sehr stark geschädigten Eschen auf der gesamten Eschenfläche. Sollten diese Flächen zu stark verlichten, werden diese kleinflächig geräumt und in der Regel mit Stileichen und weiteren Mischbaumarten neu bepflanzt. Dies soll so auch in den kommenden Jahren weiterbetrieben werden.

Im Wald ist eine natürliche Verjüngung der Bäume sehr wichtig. Ist diese nicht möglich, muss gepflanzt werden. Pro Hektar anzupflanzenden Jungbäumen entstehen dabei Aufwendungen von rund 10.000 €. Im Frühjahr 2017 und 2018 wurden jeweils ca. 2 ha. Jungkulturen angepflanzt. Die Ausgaben hierfür lagen bei 17.500 €. Durch verursachte Wildschäden mussten 140 Pflanzen erneuert werden, was einem Schaden in Höhe von 3.100 € entspricht, zuzüglich noch zu bewertender Schälschäden durch Damwild.

Die Nachfrage nach Stammholz war in diesem Jahr ordentlich, insbesondere nach Roteichenholz. Die Einnahmen aus Stamm- und Brennholzverkauf beliefen sich auf 130.700 €. Hinzu kamen noch Zuschüsse vom Land, so dass die Gesamteinnahmen 145.700 € betrugen. Dem standen Gesamtausgaben in Höhe von 157.760 € gegenüber, so dass die Bilanz des Waldes leicht negativ mit minus 12.060 € ausfällt.

Bei der Waldexkursion wurde eine sogenannte Weiserzaunfläche aus dem Frühjahr 2017 besichtigt. Dabei handelt es sich um eine Fläche von ca. 10 mal 10 Metern, die eingezäunt wurde. Besichtigt wurde der Zustand der Naturverjüngung im Zaun und außerhalb des Zauns. Es zeigte sich ein erheblicher Unterschied. Außerhalb des Zaunes waren die Jungbäume sehr stark verbissen, innerhalb des Zaunes in einwandfreiem Zustand. Ähnliche Situationen sieht man auch im übrigen Forst. Sie zeigt, dass eine angemessene Bejagung der drei Hauptwildarten (Rehe, Wildschweine und Damwild) sehr wichtig ist, damit die Naturverjüngung eine Chance hat.

Forstwirtschaftsplan 2019
Das derzeit umgesetzte Schadensmanagement bei der Esche zeigt positive Auswirkungen. Durch die jährlich stattfindende moderate, flächige Entrümpelung der abgängigen Eschen kann die Gesamtmasse des Holzeinschlages im Rahmen des nachhaltigen, jährlichen Hiebsatzes von 1.870 Festmetern gehalten werden. Im nördlichen Waldbereich sind fünf Pflanzflächen vorgesehen, die vom Eschentriebsterben stark betroffen sind und eine sinnvolle Abrundung zu bestehenden Verjüngungsflächen bilden. Im gesamten Wald werden die Eschenbestände auf Befall des Eschentriebsterbens durchmustert und die Naturverjüngung ggf. leicht begünstigt, damit diese Pflanzen möglichst rasch an Höhe zulegen, so dass sie nicht mehr verbissen werden können. Im Waldbereich südlich der Kreisstraße werden die Roteichenflächen sowie die Sturm-Lothar-Flächen südlich der Pflanzschule durchforstet. Damit wird der Wertzuwachs auf den wertvollen Einzelbaum gelegt, jedoch nicht so stark eingegriffen. Die geplanten Holzerlöse liegen bei 131.800 €. Durch Pflanzenverkauf und Förderungen sind weitere 12.500 € an Einnahmen geplant, so dass die Gesamteinnahmen mit 144.300 € veranschlagt werden. Die Ausgaben orientieren sich an den Vorjahren, wobei die Kulturaufwendungen (33.600 €) und Jagdfolgekosten (34.700 €) deutlich steigen werden. Insgesamt liegen diese bei ca. 193.000 €. Somit muss im Jahr 2019 von einem Defizit im Forst von etwa 35.000 € ausgegangen werden. Zu diesem Betriebsergebnis kommen noch die Versorgungsleistungen für ehemalige Mitarbeiter in Höhe von 13.000 €.

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Tel.: +49 781 9606-0
Fax: +49 781 9606-99
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