Gemeinde Schutterwald

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Vorsorge bei Stromausfall und Krisensituationen

Die Gemeinde Schutterwald befasst sich intensiv mit der Vorsorge für außergewöhnliche Ereignisse und Krisensituationen. Hintergrund sind unter anderem zunehmende Extremwetterlagen, technische Störungen sowie überregionale Entwicklungen im Bereich der Energieversorgung.

Ziel ist es, für mögliche Stromausfälle oder deren Folgewirkungen vorbereitet zu sein und gleichzeitig die Bevölkerung sachlich zu informieren. Dabei gilt: Die Gemeinde bereitet sich auf Notfälle vor. Genauso wichtig ist es aber, dass auch die Bürgerinnen und Bürger selbst Vorsorge treffen. Denn in Ausnahmesituationen funktioniert Hilfe am besten, wenn jede und jeder weiß, was zu tun ist und sich zunächst selbst helfen kann.

Stromausfall – was bedeutet das?

Ein Stromausfall kann unterschiedliche Ursachen haben, etwa:

  • Arbeiten am Stromnetz 
  • Unwetter oder Naturereignisse 
  • technische Störungen 

In manchen Fällen ist auch lediglich eine Sicherung im eigenen Haushalt ausgelöst. Daher gilt zunächst:

  • Ruhe bewahren und überlegt handeln. 
  • Erste Schritte bei einem Stromausfall: 
  • Den eigenen Sicherungskasten überprüfen 
  • Bei Nachbarn nachfragen, Informationen austauschen, Hilfe anbieten 
  • Über Autoradio oder batteriebetriebenes Radio auf mögliche Durchsagen achten 
  • Familienmitglieder informieren 
  • Aufzüge nicht benutzen 
  • Elektrogeräte ausschalten (insbesondere Herd und Bügeleisen – Brandgefahr!) 
  • Notrufnummern nur bei echten Notfällen nutzen 
  • Unterstützung für Familien mit Kindern, ältere oder hilfsbedürftige Personen anbieten 
  • Kühl- und Gefriergeräte möglichst geschlossen halten 

Bitte beachten Sie: Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei können bei einem allgemeinen Stromausfall keine detaillierten Lageauskünfte geben. Die Notrufnummern müssen für lebensbedrohliche Notfälle frei bleiben.

Information und Warnung der Bevölkerung

Zur Information der Bevölkerung stehen mehrere Wege zur Verfügung: 

  • Warn-Apps wie NINA oder KATWARN 
  • Cell Broadcast (Warnmeldungen direkt auf das Mobiltelefon, ohne App) 
  • Radio (Auto-, Batterie- oder Kurbelradio) 
  • Sollte das Mobilfunknetz eingeschränkt sein, bleiben Radioempfang und gegebenenfalls Lautsprecherdurchsagen wichtige Informationsquellen.

Blackout – ein seltenes, aber ernstzunehmendes Szenario

Ein sogenannter Blackout bezeichnet einen ungeplanten, länger andauernden und großflächigen Stromausfall. Fachleute halten dieses Szenario für sehr unwahrscheinlich, dennoch ist es sinnvoll, sich gedanklich darauf vorzubereiten.

Charakteristisch für einen Blackout ist:

  • eine Dauer von mehreren Tagen 
  • eine großräumige Betroffenheit, auch über Gemeindegrenzen hinaus 
  • keine kurzfristigen Ausweichmöglichkeiten

Mögliche Auswirkungen:

  • Ausfall von Kommunikationsnetzen 
  • kein Licht, keine Heizung 
  • Einschränkungen bei der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung 
  • bargeldloses Bezahlen nicht möglich, Geschäfte und Tankstellen geschlossen 
  • Einschränkungen bei elektrisch betriebenen Hilfsmitteln (z. B. in der Pflege)

Was ist bei einem länger andauernden Stromausfall wichtig?

  • Alle elektrischen Geräte ausschalten 
  • Herd und Bügeleisen unbedingt abschalten 
  • Kühl- und Gefriergeräte geschlossen halten 
  • Notrufnummern ausschließlich bei lebensbedrohlichen Notfällen nutzen

Vorsorge: Was sollte bei einem Ausfall der Energieversorgung im Haushalt vorhanden sein?

  • Taschenlampen, Campinglampen, Kerzen 
  • Batterien, geladene Powerbanks 
  • Batteriebetriebenes oder Kurbelradio 
  • Kochmöglichkeiten (z. B. Campingkocher – nur im Freien!) 
  • Ausreichend Bargeld in kleinen Scheinen 
  • Brandschutz beachten

Bei Ausfall der Heizung:

  • Warme Kleidung, Decken 
  • Wärmflaschen 
  • Brennmaterial bei vorhandenen Kaminöfen

Lebensmittel (Orientierung: ca. 10 Tage)

  • Trinkwasser (auch zum Kochen) 
  • haltbare Lebensmittel (Getreideprodukte, Konserven, Milchprodukte, Fett/Öl) 
  • Babynahrung, Tierfutter, besondere Diätkost 
  • Hand-Dosenöffner 

Gesundheit & Sonstiges

  • Erste-Hilfe-Material 
  • Hygieneartikel 
  • Hausapotheke und persönliche Medikamente 
  • Wichtige Dokumente griffbereit 
  • Haustier-Versorgung 
  • Tank des Fahrzeugs nicht leerfahren

Die Empfehlungen orientieren sich am
Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (PDF)

Kommunale Vorsorge in Schutterwald

Die Gemeinde Schutterwald arbeitet für außergewöhnliche Ereignisse mit Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Versorgern sowie übergeordneten Behörden zusammen. Ziel ist es, im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben und die Bevölkerung zu informieren. Bei einem Stromausfall wird das Rettungszentrum durch die Feuerwehr besetzt, um schnell handlungsfähig zu sein.

Die Gemeinde arbeitet daran, die Mörburghalle zu einem Notfalltreffpunkt auszubauen. Fertigstellung ist für 2027 geplant.

Weitere Informationen 
Ausführliche Hinweise zur Vorsorge finden Sie auch auf den Seiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK):
www.bbk.bund.de

Merksatz: 
Vorsorge bedeutet nicht Angst – sondern Verantwortung.

Weitere Informationen

Ansprechpartner

Gemeinde Schutterwald
Bürgermeister 
Martin Holschuh

Kirchstraße 2
77746 Schutterwald
Tel.: +49 781 9606-22
Fax: +49 781 9606-99
E-Mail schreiben

Kontakt

Kontaktdaten

Gemeinde Schutterwald Telefon: 0781/9606-0
Kirchstraße 2 Telefax: 0781/9606-99
77746 Schutterwald E-Mail schreiben

Öffnungszeiten Verwaltung

Montag - Donnerstag:08:30 - 12:00 Uhr
Mittwochnachmittag:15:30 - 18:00 Uhr
Freitag:08:30 - 13:00 Uhr

 

Öffnungszeiten Bürgerbüro

Montag und Dienstag:08:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
Mittwoch:08:30 - 12:00 Uhr und 15:30 - 18:00 Uhr
Donnerstag:08:30 - 12:00 Uhr
Freitag:08:30 - 13:00 Uhr
Wir bitten um Terminvereinbarung (Tel. 0781 9606-0).

 

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